Am ersten Wochenende nach Pfingsten beginnt in Ingolstadt die 13. Internationale Inline-Hockey-Weltmeisterschaft des Internationalen Eishockey-Bundes (IIHF). Da die WM 2009 in Ingolstadt bei Zuschauern und Akteuren so hervorragend angenommen wurde, hat der ERC Ingolstadt erneut den Zuschlag zur Ausrichtung dieses Turnieres, an dem 16 Nationen aus der ganzen Welt teilnehmen, erhalten.
Nach dem großen organisatorischen und sportlichen Erfolg aus 2009, erhofft sich das Organisationskomitee unter Leitung von Rudi Hofweber (ERC) und Eckard Schindler (DEB) eine erneute Steigerung sowohl des Zuschauerinteresses als auch des sportlichen Erfolges. Mittlerweile hat sich das OK unter starker Beteiligung des Stammvereins des ERCI gebildet und die ersten vorbereitenden Maßnahmen auf den Weg gebracht. Die WM soll über die gesamte Dauer der Veranstaltung von einem „bayerischen Fest“ umrahmt werden, wobei für Groß und Klein verschiedene Angebote und Aktivitäten geplant sind. Die Herrenteams der Inlineabteilung werden sich obendrein noch für die Nationen, die zur Vorbereitung auf die WM früher anreisen als „Sparringspartner“ zur Verfügung stellen.
DEB-Team träumt vom Titel
Haben die Eishockeyprofis von Nationaltrainer Schorsch Holzmann bei der ersten WM in Ingolstadt bereits die Bronzemedaille erkämpft, so träumt man davon, dieses Mal vielleicht das Finale zu erreichen, da die Mannschaft mit aktuellen Eishockeynationalspielern gespickt sein dürfte. Für das Turnier haben, um nur einige Namen zu nennen, zugesagt: die Lokalmatadoren Thomas Greilinger, Christoph Gawlik und der Kapitän der Eishockeynationalmannschaft Michael Wolf sowie Patrick (Düsseldorf) und Jochen Reimer (München) als feste Größen der EH-Nationalmannschaft.
Doch dieser hochkarätige Kader garantiert keinesfalls das Erreichen des hohen Ziels, da Deutschland bereits in der Vorrunde (Gruppe B) neben den starken Slowenen auf Vizeweltmeister USA und den Bronzemedaillengewinner Kanada trifft. Nach Abschluss der Vorrunde haben es die Schützlinge von Trainer Holzmann dann mit einem Gegner der Gruppe A zu tun, also entweder mit dem aktuellen Weltmeister aus Tschechien, dem fünfmaligen Weltmeister Schweden oder dem vierfachen Ex-Weltmeister Finnland.
Das besondere Flair
Während man sich also bei den etablierten Eishockeynationen auf attraktives Hockey von höchstem Niveau freuen darf, versprechen aber auch die Begegnungen der sog. „Kleinen“ spannende und abwechslungsreiche Spiele. So sparen z. B. viele Spieler der teilnehmenden Nationen aus Japan, Australien oder Neuseeland meist das ganze Jahr über, um die Flugkosten für den weltweit größten Event im Inline-Hockey bestreiten zu können.
Aber gerade die Teams der südlichen Hemisphäre verleihen der Veranstaltung über das sportlich hohe Niveau hinaus eine besondere Atmosphäre, welche die Zuschauer und Aktiven in ihren Bann zieht. Dementsprechend darf sich Ingolstadt und die gesamte Region erneut auf eine Veranstaltung freuen, die allein durch die Anwesenheit der Athleten aus aller Welt internationales Flair zu bieten hat, wie es in dieser Größenordnung für die Stadt und die Region kaum zu übertreffen sein dürfte. Das Besondere daran: Es wird Spitzensport zu fairen Preisen geboten. Die Organisatoren wollten durch die familienfreundlichen Eintrittspreise insbesondere den zahlreichen Eishockeyfans in Ingolstadt eine kleine Anerkennung für ihre Treue während der gesamten Eishockeysaison präsentieren. Nicht nur die Tatsache, dass die Ticketpreise für die Inline-Hockey-Weltmeisterschaft 2012 genauso günstig wie 2009 sind, wird voraussichtlich jeder Dauerkartenkäufer für die neue Saison ein zusätzliches Dauerticket für die Inline-WM als „Schmankerl“ obendrauf erhalten
So kostet ein Ganztagesticket für 8 Spiele z. B. 7- Euro (Stehplatz) und 8-Euro (Sitzplatz), während das Abendticket (ab 18.00 Uhr) für 3 Spiele gerade einmal 5- Euro (Stehplatz) und 6- Euro kostet, Wer es noch günstiger haben möchte, kauft sich eine Dauerkarte für 35- oder 40- Euro. Jugendliche zahlen die Hälfte. Weitere Infos zur WM findet der interessierte Hockey Fan auf
www.inlinewm.de
Quelle Text und Foto: IIHF